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Kursdetails

202-1002 Robert Habeck Lesung aus seinem aktuellen Buch "Wer wir sein könnten"

Beginn , , 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Rainer Schwiete

VHS: Demokratische Orte des Lernens

Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Belehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden. Das Programmangebot des Fachbereichs „Gesellschaft und Leben“ ist breit angelegt und umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor. Die Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.

Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht

"Alle guten Dinge sind drei", darauf hoffen wir bei dieser Veranstaltung, die im Frühjahr zweimal aufgrund "höherer Gewalt" verschoben werden musste.
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen werden wir aber erst ein genaues Datum bekannt geben, wenn wir sicher sind, dass wir die Veranstaltung in der geplanten Größenordnung auch mit einem guten Gefühl für Ihre Sicherheit, liebe Besucher, stattfinden lassen können. Diese Info werden wir über die üblichen Wege bekannt geben. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Freie Karten kommen dann rechtzeitig in den Verkauf.

Klug, leidenschaftlich und anschaulich geht Grünen-Chef Robert Habeck in seinem neuen Buch dem Zusammenhang von Sprache und Politik nach, erkundet den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache - und skizziert damit eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen.
"Asyltourismus", "Überfremdung", "Gesinnungsdiktatur", "Hypermoral", "Volksverrat" - viel ist in den letzten Monaten über die Sprachverrohung in der Politik gesprochen worden. Nach einer langen Zeit, die eher von politischer Sprachlosigkeit geprägt war, ist nun eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens angebrochen - nicht nur von Seiten der AfD. Doch was passiert da eigentlich genau? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden Stils?
Mit viel Leidenschaft erinnert Robert Habeck in "Wer wir sein könnten" daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Dass Sprache - nicht nur in der Politik - den Unterschied macht. Und er entwirft die Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wer wir sein könnten, wer wir sein wollen. Dieses kluge Buch ist Teil dieses Gesprächs.

Robert Habeck, geboren 1969 in Lübeck, Studium der Philosophie und Philologie in Freiburg i.Br. und Hamburg. 2000 Promotion zum Doktor der Philosophie. Seit 1999 arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch als Schriftsteller. Seit Anfang 2018 ist der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.

Keine Online-Anmeldung möglich, Kartenanfragen für das Restkontingent bei der VHS-Geschäftsstelle, Möllingerstr.9, Höxter
Tickets: 12 €, ermäßigt 6 €

Keine Platznummerierung, Einlass ab 18.30 Uhr



Keine Online-Anmeldung möglich, Kartenanfragen für das Restkontingent bei der VHS-Geschäftsstelle, Möllingerstr.9, Höxter

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