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Gesellschaft und Leben



                                                                  241-1033  Warum Fachleute und Laien
                                                                             Risiken häufig ganz
                                                                             unterschiedlich bewerten

                                                                 Im Falle von technologischen Risiken, Naturkatastro-
             Erleben Sie gebührenfrei hochkarätige Vorträge      phen oder auch bei einer Pandemie kommt es immer
             von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft      wieder vor, dass Fachleute und Laien Risiken vollkom-
             digital bei sich zu Hause und diskutieren Sie –     men unterschiedlich bewerten.
             wenn Sie mögen – anschließend per Chat mit.         Die Folge ist nicht selten, dass Bürgerinnen und Bür-
             Sie nehmen als Zuschauer am Livestream mit          ger sich anders verhalten als die Fachleute sich dies
             ZOOM  teil.  Weitere  inhaltliche,  technische  und   wünschen. Woran kann das liegen? Dieser Vortrag
             organisatorische Hinweise unter                     weist mögliche Ursachen auf und beschäftigt sich mit
             www.vhs-hoexter.de.                                 der Frage, wie man die Kluft überwinden könnte.

                                                                 Prof. Ralph Hertwig, Max-Planck-Institut
                                                                 Dienstag, 20. Februar 2024
            241-1031  Abschied von der                           19.30 – 21.00 Uhr
                       Öffentlichkeit                            gebührenfrei


           Verstärkt  durch  die  funda-
           mentalen Krisen der letzten                            241-1034  Afrika! Rückblicke in die
           Jahre gibt es eine Erosion des                                    Zukunft eines Kontinents
           öffentlichen  Raums  als  Ort
           der  Kommunikation und  des                           Wo steht Afrika heute, was wird die Zukunft bringen?
           Gesprächs, aber auch der                              Trotz Armut und grassierender Korruption birgt Afrika
           wirtschaftlichen  Geschäfts-                       © IW  gewaltige Potenziale: Es ist der rohstoffreichste Konti-
           und Austauschbeziehungen.                             nent der Erde mit einem großen Reservoir an unge-
           Der  öffentliche  Raum  war  immer  beides:  Agora und   nutztem Agrarland. Und es hat eine junge, schnell
           Markt. Wenn wir uns aber alle immer weiter ins Private   wachsende Bevölkerung. Zudem eröffnet die digitale
           zurückziehen, stehen unsere politischen, sozialen und   Revolution neue Horizonte. Gibt es eine Rettung?
           wirtschaftlichen Strukturen zur Disposition. Doch wie   Mehr unter www.vhs-hoexter.de.
           kann der öffentliche Raum neu bestimmt und damit
           auch die moderne Demokratie zukünftig gesichert       Bartholomäus Grill, SPIEGEL-Korrespondent
           werden? Mehr unter www.vhs-hoexter.de.                Sonntag, 25. Februar 2024
                                                                 19.30 – 21.00 Uhr
           Prof. Michael Hüther, Historiker und Ökonom           gebührenfrei
           Montag, 29. Januar 2024
           19.30 – 21.00 Uhr
           gebührenfrei                                           241-1035  Wie gestalten wir lebenswerte
                                                                             Städte von morgen?
            241-1032  Der Tiber und die ewige Stadt              Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. In
                                                                 Deutschland leben schon heute drei von vier Bewoh-
           Über Jahrtausende war der Tiber Roms Schicksals-      nern (77 Prozent) in Städten und ihren urbanen Nah-
           fluss.  Als  Gott  verehrt  und als  Geißel gefürchtet,   bereichen, im Jahr 2050 werden es voraussichtlich
           bestimmte er das Leben der Ewigen Stadt.              deutlich über 80 Prozent sein.
           An seinen Ufern erhoben sich Kirchenstaat und Ghetto,   Städtebauliche Strukturen beeinflussen maßgeblich
           Prunkpaläste und Armenhäuser, hier wurde gekämpft,    die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen.
           gelitten, gefeiert – und Geschichte geschrieben.      Eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens, der Stadt-
           Der  Tiber  hielt  das  tägliche Leben in Gang,  vom   planung und technologische Innovationen müssen
           Getreide bis zum Marmor-Obelisken wurde auf  ihm      dabei Hand in Hand gehen, um erweiterte Mobilitäts-
           alles transportiert, stillte den Durst der Stadt, trieb   optionen und eine neue Mobilitätskultur zu entwickeln.
           Mühlräder an, seine Fischgründe machten die Kirche    Wie lassen sich echte Wahlmöglichkeiten schaffen
           reich.  Ein Fluss voller Grandezza,  Schrecken und    und Stadträume hin zu vielfältig nutzbaren Lebensräu-
           Wunder. Mehr unter www.vhs-hoexter.de.                men entwickeln? Mehr unter www.vhs-hoexter.de.

           Birgit Schönau, ZEIT-Autorin                          Klaus J. Beckmann, Stadt- und Verkehrsplaner
           Montag, 05. Februar 2024                              Dienstag, 27. Februar 2024
           19.30 – 21.00 Uhr                                     19.30 – 21.00 Uhr
           gebührenfrei                                          gebührenfrei

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